Planet Earth First, per E-Bike zu Windpark von WPD und Gäste an der Schule

Das Projektwochenthema „Der Klimavertrag von Paris – und was nun?“ bot ein abwechslungsreiches Programm für die teilnehmenden 10 DaVinci-Schüler mit Herrn Kirchesch, um Maßnahmen zu diskutieren, wie in Zukunft mit dem noch verfügbaren Klimabudget von 565 Gigatonnen co2-Äquivalenten auszukommen ist (vgl. Foto):

Hier soll nun näher eingegangen werden auf unseren Besuch bei wpd Windkraft. Aus der Diskussion mit dem Mitarbeiter Nico Chang ergaben sich folgende 10 Punkte:

  1. Ein Windrad erzeugt 40-70x soviel Energie wie bei Herstellung & Entsorgung (teilweise Recycling) anfallen.
  2. 3200 Anlagen in Brandenburg entsprechen ca. 3 Kohlekraftwerken (1 Anlage entspricht je nach Leistung dem Verbauch von ca. 1000-4000 Hauhalten)
  3. Oft verstopft Kohlestrom die Strom-Leitungen, darum müssen Windräder ausgestellt werden.
  4. Zur Zeit wird 1% der Brandenburger Fläche von Windkraft genutzt. Ziel und aktuelle Obergrenze: 2%.
  5. Besser als Strom aus Erneuerbaren: weniger Strom verbrauchen. Aber auch: zu Ökostrom wechseln. Und Mitglied einer Energiegenossenschaft werden, um die Energiewende „von unten“ zu befördern, sprich Energie in Bürgerhand.
  6. Energiewende-Ziel 2020: 40% weniger co2 als 1990 droht nicht erreicht zu werden.
  7. Aktuell verbraucht die Weltgemeinschaft jährlich 40 Gigatonnen co2-Äquivalente. Bis 2037 (innerhalb von 20 Jahren) muss dies auf 0 gesenkt werden, um das 2 Grad Ziel zu erreichen.
  8. Speicher in der Entwicklung: Pumpwasserkraftwerke, Power-To-Gas
  9. Abstände: 1000m mind. wegen Schall und Schatten, auch von Vogelhorsten, Problematik: intensive Landwirtschaft lässt die Vögel auf den z.T. ungenutzten Flächen unterhalb der Windräder Zuflucht suchen.
  10. Vergleich: Straßen führen auch zu Kollisionen mit Tieren (sogar mehr?) und sind ästhetisch weniger ansprechend. Darüber hinaus: Durch Kohlekraftwerke sterben mehr Menschen als Vögel durch Windkraft.

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