Ökofilmtour 2016: Kohlekritische Filme ausgezeichnet

Bei der Preisverleihung des 11. Festivals Ökofilmtour 2016 im Hans Otto Theater Potsdam waren auch Klimareporter im Publikum! Unter mehr als 50 Filmen wurden Preise in den Kategorien Zukunftsfilm, Naturfilm, Beste Künstlerische Leistung, Kinder- und Jugendfilm und Recherche, sowie der Publikumspreis vergeben. Darunter zwei kohlekritische Filme:

„Die Lüge vom Netzausbau“ (Stephan Stuchlik, Kim Otto, ZDF Monitor, WDR 2014, 8min) gewinnt einen Preis für die beste journalistische Leistung: „Ohne Netzausbau – keine Energiewende. Aber mit Milliarden Euro bezahlen die Bürger zwei der drei Stromtrassen nur für die Kohleindustrie, die die CO2-Bilanz Deutschlands verschlechtert.“ (ZDF)

„La Buena Vida – Das gute Leben“ (Jens Schanze, ZDF/3Sat 2013-14)
„Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder.
Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht.“ (Film-Webseite)

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