Alles würde gut. Bucherlös zu UNICEF

Climate justice now, Klimagerechtigkeit jetzt! Der Slogan aus Warschau klingt noch in den Ohren. Und er ist zentrales Thema in der Streitschrift alles würde gut„Alles würde gut“ des 15jährigen Felix Finkbeiner, des Mitbegründerts von „Plant for the Planet„, den jugendlichen Baumpflanzaktivisten. Am Tag der offenen Tür begann unser Verkauf der Bücher an interessierte MitschülerInnen und Eltern, anschließend war die Buchhandlung Viktoriagarten so nett, die Bücher auszulegen und mit einem Spendenaufschlag zu verkaufen. So kamen bislang 72 EUR zusammen. Als Spendenzweck haben wir UNICEF Philippinen bestimmt: Supertaifun Hayan hat dort im November die Lebensgrundlagen Viktoriagarteninsbesondere von Kindern fast komplett zerstört. In Warschau standen darum folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie gerecht ist es, wenn die einen Länder viel zum Klimawandel beitragen, aber wenig direkt davon zu spüren bekommen und die anderen Länder zwar nur wenig beitragen,  dafür aber die schwersten Folgen hinnehmen müssen? Sollte eine Art Schadensersatz geleistet werden für Klimaschäden an ganz anderen Orten? Dies ist tatsächlich bereits Teil der Klimaverhandlungen! Felix Forderung, jeder Mensch auf der Erde dürfe nur gleich wenig verbrauchen (z.B. 2 Tonnen co2 pro Jahr) wird ebenfalls diskutiert, wartet aber noch darauf umgesetzt zu werden. Dass das nur gerecht wäre, bestreitet wohl niemand. Aber was bist Du selber bereit für mehr Gerechtigkeit zu tun?

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