283 Flüchtlinge sind in Potsdam angekommen

Über 280 Flüchtlinge wurden heute nach Potsdam gebracht. Weitere werden erwartet, für bis zu 1000 Asylsuchende will das Land Brandenburg auf dem früheren Regierungsstandort Platz schaffen. Hilfe kommt von Freiwilligen.

In einer aktuellen Studie legen Colin Kelley von der University of California in Santa Barbara und seine Kollegen nahe, dass ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien der vom Menschen verursachte Klimawandel ist! Stefan Rahmtorf untermauert das in der aktuellen Ausgabe des Umweltmagazins zeozwei der taz.

Zwischen 2006 und 2010 herrschte im Nahen Osten und Syrien eine Dürre „und bildete damit vielleicht den Zündfunken, der zum offenen Krieg führte“, sagt Richard Seager, Klimatologe am Columbia University’s Lamont-Doherty Earth Observatory, welcher an der Studie mit beteiligt war. Die Forscher betonen weiter: „Eine Dürre kann zu verheerenden Konsequenzen führen, wenn sie auf eine bereits verletzliche Gesellschaft trifft“. Bereits in den 1950er, 1980er und 1990er Jahren traten in dieser Region starke Dürren auf, doch keine viel so heftig aus, wie die zwischen 2006 und 2010. Modellrechnungen sprechen dafür, dass diese Dürre nicht alleine durch natürliche Faktoren hervorgerufen worden ist, sondern der von Menschen verursachte Klimawandel eine entscheidende Rolle spielt und damit wesentlich zum Syrienkonflik beigetragen hat.

Seit Beginn des letzten Jahrhunderts wurde es rund um das Mittelmeer trockener. Der Weltklimarat IPCC prognostiziert, dass mit der fortgesetzten Erderwärmung die Austrocknung des Nahen Ostens voranschreitet, was angesichts der wachsenden Bevölkerung die Spannungen vor Ort weiter verstärken dürfte.

Dies sieht auch Stefan Rahmstorf so. In der aktuellen Ausgabe Umweltmagazins zeozwei der taz untermauert er die Ergebnisse der Studie und betont, dass die Dürren der letzten 25 Jahre im Nahen Osten und Syrien nur mit Hilfe des anthropogenen Klimawandels erklärt werden können und diese sehr wahrscheinlich entscheidend zum Bürgerkrieg beigetragen haben. Der WBGU (Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) in dem Stefan Rahmstorf vertreten ist teilt diese Auffassung, betont Stefan Rahmstorf in zeozwei.

Quelle: https://www.science-skeptical.de/blog/neue-studie-ein-grund-fuer-den-buergerkrieg-in-syrien-ist-der-vom-menschen-verursachte-klimawandel/0013837/zeozwei

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