Klimafasten? Läuft!

Aktuell läuft die 2. Woche mit dem Motto „Anders unterwegs sein“!

Wie in die Tat umsetzen? Ideen hier: www.klimafasten.de/anders-unterwegs

Aus jeder Jahrgangsstufe machen Lerngruppen mit, und auch das Kollegium stellt sich jede Woche unterschiedlichen Herausforderungen!

Meine persönliche Herausforderung: eine Email an die Stadtfraktionen schreiben, um zu fragen, wie weit es um das „Bürgerticket“,  das heißt den kostenlosen Nahverkehr in Potsdam steht. [update: Es kam eine Antwort! Wir sind ins Rathaus eingeladen, die Vor- und Nachteile des kostenlosesn ÖPNVs zu diskutieren.]

Verwandte Aktionen: Plastikfasten (Bundjugend), Autofasten (Kirchen und Umweltverbände), Vegan fasten (PETA e.V.)

Foto: Lerngruppe trotz Eiseskälte mit dem Fahrrad unterwegs! (Zur Ausstellung „Irrweg Pestizide im Landtag, vgl. Blogeintrag „Klimafasten 3.Woche“.)

Kir

Kostenloser Nahverkehr für alle

Nun kommt der Vorschlag sogar von der Regierung, als Pilotprojekt in 5 Städten. Warum steht dieses Vorhaben eigentlich nicht im Koalitionsvertrag? Und ist damit die Forderung nach einer blauen Plakette überflüssig? Beides fragt folgender Artikel von klimaretter.de:

http://www.klimaretter.info/mobilitaet/regierung-schlaegt-kostenlosen-oepnv-vor

Dies ist eine Weltkarte die alle Städte zeigt, die unterschiedliche Modelle des kostenlosen ÖPNVs umgesetzt haben: https://freepublictransport.info/

Kir

Projektwoche „Konsum“ mit Stadtrundgang, Ausstellung und Filmkritik

Zwei Projektbeispiele aus der Projektwoche „Konsum“: zum einen die Gruppe, die für den Weltbewusst-Stadtrundgang der Bundjugend zwei Stationen erarbeitet hat (unterstützt von Naturfreundejugend und Bundjugend):

… und zum anderen die Gruppe, die ein Video für den Klimapreis der Stadt Potsdam zum Thema Verpackungsmüll bei Kosmetik gedreht hat (unterstützt von metheaplus Medienpädagogik und bluechildfilm). Auch die PNN berichtete.

 

 

Insgesamt waren ca. 20 DaVinci-Gruppen aus Jahrgang 9 am Start, dazu noch mehrere Schulen aus ganz Potsdam (Netzwerk „Schulen einer Stadt“). Eine gemeinsame Projektpräsentation findet am 8. März im Bildungsforum statt. Dann auch das Angebot eines geführten konsumkritischen Stadtrundgangs unter Beteiligung der SchülerInnen.

Im Rahmen der Schulkinowochen von Filmernst.de sah sich der gesamte Jg.9 die Dokumentation „Das System Milch“ im Thalia-Kino an. Folgende Rezension wurde von einer Schülerin verfasst:

Zum Abschluss der Projektwoche Konsum waren wir, der 9.Jg., im Thalia-Kino bei den Filmernst.de-Schulkinowochen und haben die Dokumentation „Das System Milch“ (Andreas Pichler, ARTE 2017) gesehen. Es war erschreckend, beobachten zu müssen, wie überzüchtet die heutigen Industriekühe sind. Ich war geschockt, als eine Kuh mit einem viel zu großen Euter auf einer Schau laufen musste, obwohl das auf Grund der überdimensionalen Größe ihres Euters kaum möglich war. Ebenfalls nicht nachvollziehbar war für mich, dass in der Industrie die Kühe eine durchschnittliche Lebenserwartung von 5 Jahren haben, obwohl eine normale Landkuh bis zu 20 Jahre alt werden könnte. Das liegt offenbar daran, dass die Industriefarmer eine Kuh als „unbrauchbar“ ansehen, sobald diese nicht mehr imstande ist, trächtig zu werden.

Ich bin der Meinung, dass die Kleinbauern, die ihre Tiere artgerecht halten und pflegen, mehr Unterstützung vom Staat und von den Verbrauchern bekommen sollten. Es sollte mehr von Biohöfen gekauft werden, als Produkte aus der Massentierhaltung. Das wäre ein Schritt, den jeder Verbraucher von sich aus machen könnte. Das würde der industriellen Massentierhaltung in der Milchproduktion zeigen, dass es auch anders geht. Überhaupt sollte man die Massentierhaltung verbieten, nicht nur wegen des Tierwohls, sondern auch aufgrund des massenhaften Gülle, für die wir zu wenig Fläche haben und deren Ausbringen enorme Treibhausgasemissionen und Trinkwasserverschmutzungen verursacht.

Lynn Storch, 9.2